LakoF im Mai
Neuigkeiten, Ergebnisse und Erfolge der Arbeit der LakoF im Mai.
News vom 02.06.2026
Wir waren in einigen Netzwerkgesprächen, zum Beispiel mit der AG Beschwerdestellen des Berliner Diversitätsnetzwerks. Sie waren in der Mai-Sitzung der LakoF mit zwei Vertreterinnen zu Gast. Diskriminierung, Machtmissbrauch, Sexualisierte Gewalt, an diesen Themen überschneiden sich die Handlungsfelder von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und Beschwerdestellen am häufigsten. Die Verfahren und die Zusammenarbeit vor Ort in den Hochschulen zu verbessern, das ist bereits seit längerem Teil der überall stattfindenden Strukturentwicklungen. Nun geht es darum, wie die hochschulübergreifende Zusammenarbeit gestaltet werden kann. Und die Zusammenarbeit mit Externen, wie zum Beispiel Anwält*innen oder der → Ombudsstelle LADG. Die hat übrigens ihren ersten → 5-Jahresbericht veröffentlicht, der auch als → zweiseitiges Factsheet vorliegt. Der Bericht ist eine absolut lesenswerte Veröffentlichung, die unter anderem schildert, wie eine gute Beschwerdekultur aufgebaut werden kann. Allerdings zielt die Arbeit der Ombudsstelle vorwiegend auf die Berliner Behörden ab.
Unsere LakoF Sprecherin Susanne Plaumann war im → Forum Gute Arbeit. Hier waren unter dem Stichwort Arbeitsverdichtung die Folgen der aktuellen Haushaltslage auf die Arbeitnehmer*innen der Hochschulen Thema. Wie kann Arbeitsverdichtung überhaupt gemessen werden? Wie müssen Führungskräfte agieren? Das sind Fragen, die unter anderem von der LakoF gestellt werden. Die LakoF hat außerdem eingebracht, dass nach → LGG §3 auch bei Stellenabbau die Gleichstellung von Frauen sicherzustellen ist. Das trifft beispielsweise Vakanzen bei Mutterschutz und Elternzeit. Werden sie nicht mehr gewährt oder verzögert besetzt, geraten Frauen und Eltern erneut unter Druck: Entweder Kinder oder Karriere?! Einen solchen Verlust von hochqualifizierten Frauen kann sich Berlin gerade jetzt nicht leisten.
