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LakoF im Juli

Neuigkeiten, Ergebnisse und Erfolge der Arbeit der LakoF im Juli. 

News vom 29.07.2026

Der Monat wurde überschattet vom Anschlag auf den Berliner Christopher-Street-Day:
Unser Beileid und unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und Hinterbliebenen.

Wir stehen für eine Politik der Vielfalt und der Chancengerechtigkeit. Und wir lehnen Hetze, Hass und Gewalt ab – ob digital oder auf der Straße. Vor allem fordern wir eine Politik, die alle Lebensformen und Geschlechter anerkennt und eine vielfältige Gesellschaft fördert. Menschen in politischer Verantwortung müssen alle Menschen in diesem Land schützen, unabhängig von ihrer geschlechtlichen, sexuellen Identität oder ihrer Herkunft. Nur so kann Demokratie und Vielfalt gelebt werden. 

Die LakoF hat sich in ihrer → monatlichen Sitzung unter anderem zu den aktuellen politischen Entwicklungen auf Bundesebene ausgetauscht. Reformen, die einseitig vor allem Frauen mit Betreuungsverpflichtungen treffen und Sorgearbeit noch prekärer machen, sind Ausdruck einer unsozialen Politik, die keine echten Teilhabechancen schaffen will. Der Deutsche Frauenrat hat dazu am 23.7.26 ein → treffendes Statement auf Social Media geteilt und → Pressemitteilungen veröffentlicht.

Darüber hinaus hat sich die LakoF in diesem Monat zu zwei Themen an die → Senatorin für Wissenschaft Dr. Ina Czyborra gewendet. Wir haben angeregt, in der Auswahl zum → Berliner Lehrpreis für Exzellente Hochschullehre Kriterien für diversitätssensible Lehre zu berücksichtigen. Und wir haben erneut praktische Lösungen für eine größere Überschneidung der Semester- und Schulferien angeregt.

 

Wie immer standen zu Ende des Semesters viele externe Termine an, die von LakoF Vertreterinnen wahrgenommen wurden, zehn Berichte wurden in unserer Sitzung dazu aufgerufen.

 

Besonders erwähnenswert ist der Termin mit Vertreterinnen der Senatsverwaltung SenASGIVA Anfang des Monats zur Umsetzung der Entgelttransparenz-Richtlinie. Mittlerweile hat die Senatsverwaltung ein Informationsschreiben zu deren Umsetzung versendet. Die Richtlinie gilt seit Juni für den Berliner Landesdienst und ist bindend, obwohl die Bundesregierung nach wie vor noch kein Gesetz dazu erlassen hat.

 

Außerdem gab es jeweils einen Austausch mit der afg und mit der AG Beschwerdestellen zu gemeinsamen Strategien für die künftigen Entwicklungen an den Berliner Hochschulen.

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