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Positionspapier der LakoF: Gute Arbeit aus Gleichstellungssicht

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Bildquelle: LakoF Berlin

Die LakoF hat ihr Positionspapier "Gute Arbeit in der Wissenschaft aus Gleichstellungssicht" veröffentlicht und auf Twitter geteilt. Darin werden Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft gefordert. Gute Arbeit und Chancengerechtigkeit gehen Hand in Hand.

News vom 09.08.2021

Die Verpflichtung zur Herstellung von Chancengerechtigkeit und Diskriminierungsfreiheit in der Wissenschaft ergibt sich aus mehreren rechtlichen Vorgaben, aber auch aus der Erkenntnis, dass die Qualität von Wissenschaft und Forschung wesentlich von der Vielfalt der in ihr Arbeitenden abhängt. Bis heute sind Gleichstellung und Chancengerechtigkeit noch nicht erreicht. Strukturelle Hindernisse bestehen in Form von (arbeits)organisatorischen Rahmenbedingungen und kulturellen Ordnungen fort. Eine wesentliche Dimension der zu überwindenden Hindernisse stellen die Arbeitsbedingungen dar, unter denen geforscht, gelehrt und sich qualifiziert wird. Gute Arbeitsbedingungen, insbesondere Beschäftigungssicherheit, planbare Karrierewege und Familienvereinbarkeit, sind Grundvoraussetzungen nicht nur für erfolgreiche Forschung und Lehre, sondern auch für die Erreichung von Chancengerechtigkeit und Gleichstellung.

In dem Positionspapier fasst die LakoF die vier zentralen Handlungsfelder in den Hochschulen für Gute Arbeit und Gleichstellung zusammen und gibt konkrete Vorschläge für die Verbesserung der Arbeitsbedigungen für mehr Chancengerechtigkeit.

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