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Wissenschaftstag #4GenderStudies - Feministische Solidaritäten

4genderstudies

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Am 18. Dezember ist der Wissenschaftstag #4GenderStudies. Er findet deutschlandweit bereits zum fünften Mal statt und steht in Berlin dieses Jahr unter dem Motto „Feministische Solidaritäten“. Wissenschaftler*innen und Forschungseinrichtungen beteiligen sich an dem Aktionstag und stellen ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse vor. Das Programm ist vielfältig und umfasst Podiumsdiskussionen, Vorträge, Podcasts und vieles mehr.

News vom 16.12.2021

Bereits in den 1980er Jahren wurden in Berlin die Grundlagen für die Entwicklung der Frauenforschung gelegt. Damals gründeten sich in Berlin die ersten Zentren für Frauenforschung und auch Beauftragte für Frauenfragen wurden ernannt. Ende der 1980er Jahre wurden die ersten Förderprogramme für Frauenforschung für die Hochschulen des Landes Berlin aufgesetzt. 1990 schließlich wurde das Amt der Frauenbeauftragten für alle Berliner Hochschulen im Landeshochschulgesetz verankert. Seitdem hat sich viel bewegt, die Frauen- und Geschlechterforschung ist zu einem wichtigen Bestandteil der Lehre und Forschung der Berliner Hochschulen geworden und ist durch ausgewiesene Professuren, etablierte Forschungszentren, die Arbeitsgemeinschaft Berliner Frauen- und Geschlechterforscher*innen (→ afg) und eine Vielzahl weiterer Maßnahmen fest etabliert. Die LakoF arbeitet eng mit Geschlechterforscher*innen zusammen und greift in ihrer Arbeit auf Erkenntnisse der Geschlechterforschung zurück. Diese leistet einen zentralen Beitrag zum gesellschaftlichen Umgang mit Vielfalt und dem Verständnis von Ungleichheit. Sie bereichert Lehre und Forschung. Dennoch ist sie Angriffen ausgesetzt und immer wieder werden einzelne Forscher*innen und Wissenschaftler*innen mit Forschungsschwerpunkt Geschlechterforschung öffentlich angefeindet.

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (→ bukof) hat in ihren → Standpunkten für eine geschlechtergerechte Hochschulpolitik auf die Verantwortung aller Forscher*innen, Hochschulleitungen und der Wissenschaftspolitik hingewiesen, die Geschlechterforschung als eigenständige und unabhängige Forschungsrichtung anzuerkennen, sie vor Angriffen zu schützen und finanziell und strukturell abzusichern.

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